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Gewünscht wird ein Dokumentationzentrum zum Katholizismus in Luxemburg

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Die alte Nationalbibliothek nahe an der Kathedrale sehr geeignete Gebäude für ein Dokumentationszentrum Die alte Nationalbibliothek nahe an der Kathedrale sehr geeignete Gebäude für ein Dokumentationszentrum

 

Was aus dem einstigen Jesuitenkolleg wird

 

Da zukünftig die Gebäude der jetzigen Nationalbibliothek leer sein werden, sollte man sich überlegen, ob diese Gebäude nicht für ein Dokumentationszentrum über das Wirken der katholischen Kirche in Luxemburg benutzt werden könnten. Luxemburg wurde über Jahrhunderte durch das katholische Christentum tiefgreifend geprägt. Das hat mit sich gebracht, dass viele Luxemburger künstlerisch bei der Weitergabe des Glaubens tätig waren. Besonders hervorzuheben sind hier die zahlreichen Frauen, die hervorragende Paramente für den katholischen Kult geschaffen haben, meistens Handarbeiten von unschätzbarem Wert. Aber auch Holzschnitzereien, Steinskulpturen, Malereien, Kunstbücher, Gold-, Silber- und Zinnarbeiten, Schmuckstücke und Kultgegen-stände … all das soll nicht einfach im Privatbesitz verschwinden oder gar verkommen. Auch das vielfältige soziale und gesellschaftliche Wirken der Luxemburger Ordensleute seit dem 19. Jahrhundert könnte hier dokumentiert werden, so wie die vorbildliche Missionsarbeit, die von ihnen geleistet wurde. Für ein solches Dokumentationszentrum, das leider immer noch in Luxemburg fehlt, wären die Gebäude der alten Nationalbibliothek – einstiges Jesuitenkolleg, eng mit der Kathedrale verbunden – bestens geeignet. Affaire à suivre.

P. Jean-Jacques Flammang SCJ, Paris

in Luxemburger Wort, 3.4.2019

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